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Lexikon

 

 

Abraham Abulafia

  Abraham Abulafia war einer der bedeutendsten Kabbalisten des 13. Jahrhunderts, ein jüdischer Exponent der sogenannten „ekstatischen“ Strömung in der Kabbalah. Er verfasste 26 kabbalistische Schriften und 22 prophetische Werke. Durch seine mystischen Studien, kam er zu dem Glauben, selbst der Messias zu sein, da er Gottes Stimme zu sich sprechen hörte.
 

Abjad

  Abjad (arab. ابجد) bezeichnet das arabische Alphabet in einer bestimmten Reihenfolge, wobei den einzelnen Buchstaben Zahlenwerte zugeordnet sind. Die Reihenfolge ähnelt der von vielen anderen Alphabeten
 

Adler

 

Der Adler war seit der der Antike ein Symbol für Macht und Sieg. Aus diesem Grund findet man ihn auch oft in der Heraldik und auf Landeswappen.
In der Alchemie steht er für die Materia Prima, einen Stoff, aus dem der Stein der Weisen bereitet wird.

 

Aggregatzustand

  Ist ein physikalischer Zustand der Materie: fest, flüssig, gasförmig. Ein vierter Zustand ist der des Plasmas. Plasma ist der Zustand des Übergangs von einer Materiestufe in die andere. Ein plasmatischer Zustand herrscht beispielsweise bei der Verschmelzung von Atomkernen vor. Ein Plasma ist ein Gas, dass fast ausschließlich aus Ionen, d.h. elektrisch geladenen Teilchen besteht.
 

Ayn Soph Aur (Ajn Soph Aur oder En Soph Aur)

  Auch als En Sof Or, Eyn Sof Or oder En Soph Aur geläufige, hebräische Bezeichnung für das grenzenlose Licht (hebr. אין סוף אור), von dem in der Schöpfung Genesis' die Rede ist und im Zusammenhang mit der Kabbalah häufig gebraucht wird. Im kabbalistischen Lebensbaum, steht Ayin Soph Aur als das erleuchtende Nichts über der Sefirah Kether (der Krone) und symbolisiert die absolute Vollkommenheit und Einheit. Das aus dem Ayn Soph "ausfliessende" Licht ist das Urlicht der Schöpfung aus dem sich der kabbalistische Lebensbaum mit den 10 Sefirot manifestiert hat. Allerdings ist dieses Licht (Aur) nicht mit dem sichtbaren Licht vergleichbar sondern vielmehr mit dem in Genesis 1:3 erwähnten "Und Gott sprach, es werde Licht und es ward Licht". Vom sichtbaren Licht ist in den folgenden Bibelabschnitten die Rede "Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.", Genesis 1:4-5
 

Alchemie

  Auch Alchimie genannt, ist die Praxis der Vorgänge in der Hermetik. Das Wort Alchemie leitet sich vom arabischen "al-kymiya" bzw. vom griechischen "χυμεία" (chymeia) her. Die Auslegung der Bedeutung des Wortes ist allerdings so vielschichtig wie die Alchemie selbst: "Al" ist ein arabischer Artikel, "khemet" oder "chemi" ist der ägyptische Ausdruck für "das Schwarze" und meint auch "schwarzes Land" bzw. die schwarze fruchtbare Erde des Nilufers. Heutzutage ist es wohl eine weit verbreitete Ansicht, dass die Alchemisten ein Haufen von Narren gewesen sein mussten, die vergeblich versucht hatten aus allen möglichen Substanzen Gold herzustellen. Aber vom naturwissenschaftlichen Standpunkt abgesehen, beschreibt die Alchemie in erster Linie auch den spirituellen Aspekt und die Umwandlung von Zuständen. Die Idee das der Makrokosmos ebenfalls im Mikrokosmos enthalten ist (und umgekehrt) gehört zu den grundlegesten Gesetzen dieser okkulten Wissenschaft. Der bedeutenste Alchemist ist Hermes Trsimegistos.
 

Algorithmus

  Unter einem Algorithmus versteht man allgemein eine genau definierte Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer bestimmten Art von Problemen. Eine der wohl bekanntesten Algorithmen sind die Regeln für die Benutzung des Abakus, der wohl ältesten Rechenmaschine der Welt die im wesentlichen aus mehreren vertikal angeordneten Stäben besteht, auf denen sich mehrere Perlen bzw. kleine Kugeln befinden.
 

Androgyn

  Der Begriff stammt aus dem griechischen (aner = Mann; gyne = Frau) und steht für ein zweigeschlechtliches Doppelwesen, mannweiblich, und ist in der Alchemie das Symbol der Aufhebung der Gegensätze. Auch bezeichnet der Begriff in der Umgangssprache einen Menschen, der auf den ersten Blick nicht genau einem Geschlecht zuzuordnen ist.
 

Antimon

  Antimon (lat. Antimonium) ist ein chemisches Element und Halbmetall. Sein Trivialname lautet Grauspießglanz oder auch Spießglas. Antimon ist seit dem Altertum bekannt und war nach Meinung der alten Alchemisten nichts anderes als ein coagulierter Mercurius und diente ihnen zum Ausschmelzen von Gold aus Legierungen. Die alten Ägypter benutzten Antimon bereits vor mehr als 3500 Jahren zum Schminken und es wurde pulverisiertes Antimonsulfid aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung zur Behandlung von Wunden und Geschwüren verwendet. Über die letztere medizinische Anwendung des Antimon, verfasste der berühmte Alchemist und Mönch Basilius Valentinus viele Schriften.
 

Anubis

  Ägytische Schakalgottheit und Gott der Wüste und der Totenriten und eines der Kinder des Sonnengottes Re. Er ist der Begleiter der Seelen ins Totenreich.
 

Aphrodite

  Griechische Göttin der Liebe und der Schönheit und war die Tochter des Zeus und der Dione. Sie war dem Hephaistos verheiratet, ihm aber keine treue Gattin und symbolisierte damit eher die sinnlichen Leidenschaften als das Bündnis der Ehe. Der Kult der Aphrodite kommt allerdings aus dem Nahen Osten und wurde allmählich über Zypern und Kythea nach Griechenland gebracht.
 

Apokryphen

  Sind religiöse Texte, die im Entstehungsprozess der Bibel nicht in deren Kanon mitaufgenommen wurden. Einen Teil davon fand man zwischen 1947 und 1956 in elf Felshöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran im Westjordanland.
 

Apollon

  Ist der griechisch-römische Gott des Lichts, der Heilung und des Frühlings und war Sohn des Zeus und der Leto. Seine Schwester ist Artemis, die Göttin der Jagd. Apollon steht für die sittliche Reinheit, für Weissagung und die Künste, denn er steht den neun Musen vor. Bekannt ist er auch dafür, dass er den Drachen Python, den Feind seiner Mutter Leto tötete.
 

Aquam Permanentem

  Synonym für die Materia prima oder für den Mercurius philosophorum.
 

Ares

  Griechischer Gott des Krieges und des Blutbades und ist der Ursprung (womöglich auch ethymologisch) des römischen Gottes Mars. Er ist Sohn des Zeus und der Hera und gehört zu den zentralen Gestalten des greichischen Pantheon. Er galt als Sinnbild der männlichen Schönheit und Kraft und war in einer Liebesbeziehung mit der Göttin Aphrodite.
 

Ariel, Uriel

  Erzengel: das Licht Gottes und der Regent der Sternenwelt. Er wird auch Phanuel oder Uriel genannt. Er ist der in rabbinischer Tradition der Engel der Sonne und der Bestrafer der Ungerechtigkeit.
 

Aries

  Lateinischer Name für das Sternbild Widder.
 

Ahriman

  Bedeutet auf persisch "der arge Geist" und wird auch als Mephistopheles (hebr. von Mephiz, "der Verderber" und Tophel, "der Lügner") oder in der Bibel als Satan bezeichnet. Er ist in der persischen Mythologie die Macht bzw. der Geist der Finsternis, der sich als Widersacher dem Lichtgott Ahura-Mazda entgegenstellt.
 

Ahura-Mazda

  Ist eine persische Gottheit und bedeutet "Herr der Weisheit". Er ist im Zoroastrismus der Schöpfergott und verkörpert die Macht des Lichts. Er ist der Schöpfer und Erhalter der Welt und der Menschheit und allen Lebens.
 

Aristoteles

  War einer der bedeutensten griechischen Philosophen des Altertums und lebte von 384 v. Chr. - 322 v. Chr.). Er studierte mit 17 an Platons Akademie wo er ungefähr 20 Jahre lang blieb und auch lehrte. Mit dem Tod Platons 347 v. Chr. verließ er Athen und zog ins kleinasiatische Assos, heiratete dort Hermias' Nichte und Adoptivtochter Pythias. 335 v. Chr. kehrte er nach Athen zurück und gründete dort seine eigene Schule, das Lykeion, von dem der lateinische Begriff des Lyzeums stammt.
 

Artemis

  Griechische Göttin der Jagd und Schwester des Apollon.
 

Asshur

  Auch Asser oder Ascher genannt, ist ein in der Bibel erwähntes israelitisches Volk und die Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel).
 

Astralleib

  Als Astralleib wird ein zusätzlich zum allgemein bekannten materiellen Körper des Menschen existierender feinstofflicher Körper beschrieben. Er ist der eigentliche Seelenleib des Menschen und kann aus anthroposophischer Sicht als die Substanz gesehen werden aus der die Seele gewoben ist. Der Astralleib ist für die Träume verantwortlich und wird nur von Menschen und Tieren als ein körperliches Doppel der Existenz gesehen. Dieser Astralleib kann von hellsichtigen Menschen gesehen werden und zum Wohlbefinden des Menschen positiv beinflusst werden.
 

Astronomie

  Ist die Wissenschaft von den Gestirnen und eine der reichhaltigsten Disziplinen der Naturwissenschaften. Sie untersucht die Eigenschaften der Objekte im Weltall, wie Sternen, Nebeln, Sonnen, Planeten und Galaxien. Diese Wissenschaft umspannt zeitlich die gesamte Menschheitsgeschichte.
 

Athanasius Kircher

  *1601 in Geisa bei Fulda und †1680 in Rom. Er war ein christlicher Universalgelehrter des Barock, welcher sich auf den Gebieten der Ägyptologie, Geologie, Physik, Alchemie, Medizin und Musik perfekt auskannte und viele Arbeiten hierzu verfasst hat, was schwerfällt einzurahmen, da noch weitere Interessen und Forschungsgebiete zu seinem wissenschaftlichen Horizont gehörten. Es wurden von ihm ettliche Illustrationen angefertigt um die Beschaffenheit der spirituellen Welt für das Auge verständlich zu machen.
 

Atbash

  Ist eine hebräische Geheimschrift, die in Palästina angewendet wurde und welche ein revertiertes (umgedrehtes) Alphabet benutzt. Der Name Atbash setzt sich zusammen aus dem ersten (Aleph, א), letzten (Taw, ת), zweiten (Beth, ב) und zweitletzten (Sin, ש) Buchstaben des hebräischen Alphabets.
 

Äther

  Nichtexistenz als Träger der Existenz. Der physikalische Begriff des Äthers (griech. αiθήρ [aitär] = der (blaue) Himmel) bezeichnet eine Substanz, die als Medium für die Ausbreitung von Licht postuliert wurde. Das "Modell" eines Äthers wurde aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Erkenntnisse der Relativitäts- und Quantentheorie nicht mehr benötigt, da aus ihnen hervorging, das elektromagnetische Strahlen kein Medium benötigen um sich auszubreiten.
 

Athene

  Athene ist die Schutzgöttin und Namensgeberin Athens und war die Tochter des Zeus und der Metis. Sie ist die Göttin der Städte, des Kriegs und der Weisheit. In den Epen-Dramen des Homer, der Illias und der Odyssee, war sie die Schutzgöttin des Odysseus.
 

Aura

  Ausstrahlung des Körpers, eine Aura (aus griech. αύρα, ávra - die Aura, der Hauch, Lufthauch über lateinisch aura - der Schimmer), Ausstrahlung oder Vorahnung, bezeichnet. Eine Aura ist die feinstoffliche Hülle des Körpers, die von hellsichtigen Personen gesehen werden kann und mittels Kirlian-Fotographie sichtbar gemacht werden kann. Sie existiert jedoch nicht in den von den menschlichen Sinnen wahrnehmbaren drei Dimensionen.
 

Aziluth

  Erste kabbalistische Welt des Lebensbaumes (hebr. אצילות) und Welt des Feuers.
 

Babylon

  Stadt im antiken Mesopotamien. Der Name Babylon leitet sich aus dem akkadischen Wort Bab-ilim ab, was Tor Gottes bedeutet. Sie war die Stadt die zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris lag und wurde im Laufe ihrer Geschichte immer wieder von verschiedenen Völkern erobert. Sie war die Hauptstadt des Babylonischen Reichs und Ihr Gott war Marduk, der Göttervater des babylonischen Pantheons.
 

Baldur

  Der germanische Gott des Lichtes, des Himmels und der Schönheit. Er ist der Sohn des Odin und der Frigg (Freya).
 

Benjamin

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk aus Mittelpalästina und die Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel). Der Name bedeutet "Kind der Freude".
 

Beriah

  Auch Briah ist die zweite kabbalistische Welt des Lebensbaumes (hebr. בריאה) und Welt der Luft in der sich die drei Sefiroth Chesed, Geburah und Tifereth befinden.
 

Binah

  Intelligenz, dritte Sefirah des Lebensbaumes (hebr. בינה) und die Sefirah des Verstehens und die dritte in der göttlichen Triade des kabbalistischen Lebensbaums.
 

Cassius-Gold

  Aus einer Zinnchlorid-Lösung entsteht durch Fällung mit Tetrachlorgoldsäure eine purpur- oder violettrote chemische Verbindung, die man auch Goldpupur nennt und welche in der Porzellan- und Glasmalerei verwendet wird.
 

Chakras / Chakren

  Ist ein hinduistischer Begriff aus dem Sanskrit der der die Energiezentren des Astralleibs (Verbindungen zwischen Körper und Astralkörper) beschreibt. Es gibt über 88.000 Chakren von denen aber vor allem die sieben Hauptchakras am bekanntesten sind nämlich, Muladhara (Wurzelchakra), Swadhisthana (Sakralchakra), Manipura (Nabel- oder Solarplexus-Chakra), Anahata (Herzchakra), Vishudda (Kehlkopf- oder Halschakra), Ayna (Stirnchakra oder drittes Auge) und Sahasrara (Kronen- oder Scheitelchakra). Diese Energiezentren befinden sich entlang der Wirbelsäule innerhalb des physischen Körpers und strahlen über die Grenzen dessen Ihre Energien aus. Wie der Name der einzelnen Chakren beweist, wird jeder dieser Energien eine bestimmte Qualität zugeordnet, aus denen sich Krankheitssymptome ablesen lassen bzw. von denen man den Zustand des Körpers als Ganzes (Psychosomatik) ableiten kann.
 

Cheiro

  William John Warner, irischer Okkultist und Numerologe des 20. Jahrhunderts (*1866 in Dublin †1936 in Hollywood). Das numerologische System von Cheiro basiert auf folgender Tabelle:
1 2 3 4 5 6 7 8
A B C D E U O F
I K G M H V Z P
J R L T N W    
Y       X      
 

Chesed

  Auch Hesed, ist die Güte und vierte Sefirah des Lebensbaumes (hebr. חסד). Diese Sefirah steht für den Wunsch zu beschenken und sie stellt ein Verständnis für die Barmherzigkeit und Gütigkeit im Menschen und in Gott dar.
 

Chokmah

  Weißheit, zweite Sefirah des Lebensbaumes (hebr. חכמה). Kann als der Vorstoß und Antrieb der spirituellen Kraft gesehen werden.
 

Christus

  Ist die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes Maschiach (Messias) und bedeutet "der Gesalbte". Die Salbung des Hauptes bedeutete im antiken Israel die göttliche Berufung eines neuen Propheten.
 

Chronos

  Griechischer Gott der Zeit der selbst aus dem Chaos geboren worden sein soll (ähnlich Helios). Er wird auch gleichgesetzt mit dem jüngsten Sohn der Gaia und des Uranos, nämlich Kronos, dem Vater von Zeus.
 

Cordovero

  Rabbi Mose ben Jacob Cordovero (* 1522; † 27. Mai 1570) war einer der wichtigsten Kabbalisten der im galiläischen Ort Safed lehrte, welches als das bedeutendste Zentrum des spirituellen Judentums bezeichnet werden kann.
 

Crowley

  Aleister (Edward Alexander) Crowley, englischer Hermetiker und Okkultist des 20. Jahrunderts (*1875†1947).
 

Damba-Baum

  Damba-Baum ist ein buddhistisches Symbol des Lebens. Er hat vier Zweige und vier Wurzeln. Diese entsprechen den vier Wünschen nach: Mitgefühl, Zuneigung, Liebe und Unvoreingenommenheit.
 

Dan

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk und die Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel). Bewohner der Stadt Kanaan. Die hebräische Bedeutung des Namens ist "Richter".
 

Dekade

  Stammt aus dem griechischen und bedeutet Zehnzahl und bezeichnet ein Intervall von 10 Jahren.
 

Dekan

  Jedes der Tierkreiszeichen ist in 3 Dekane von jeweils 10° unterteilt (360° / 12 = 30° / 3 = 10°). Jeder dieser Abschnitte untersteht dabei der Herrschaft eines bestimmten Planeten, unabhängig vom Planeten der über das gesamte Sternzeichen regiert.
 

Diana

  Göttin der Jagd, der Geburt und Beschützerin der Frauen und Mädchen in der römischen Mythologie. Ihr entspricht die Artemis in der griechischen Mythologie.
 

Dionysius

  Eigentlich Pseudo-Dionysius Areopagita, da diese Person ein anonymer Verfasser (vermutlich ein syrischer Mönch) der nachchristlichen Engelslehre war. Er benutzte diesen Namen als Pseudonym, da seine Werke starke neuplatonische Spuren aufweisen.
 

Dionysos

  War ein griechischer Gott (griech. Διόνυσος) des Weines, der Fruchtbarkeit und der Ekstase.
 

Donar

 

Germanischer Himmelsgott und Gott des Donners (auch Thor genannt). Von diesem Gott stammt auch die Bezeichnung für den Tag Donnerstag. Er gilt als der Wohltäter der Bauern, da er Regen über die Felder bringt und Frost und die Kälte des Winters vertreibt. Er ist der stärkste Gott des gemanischen Pantheon und wird dargestellt mit einem Hammer mit dem er die menschliche Ordnung wahrte.

 

Dürer

  Albrecht Dürer der Jüngere wurde am 21. Mai 1471 in Nürnberg geboren. Er war ein in Europa angesehener Maler, Grafiker und Mathematiker, welcher viele Abhandlungen der Bibel und Mystik bildhaft darstellte. Er starb am 6. April 1528.
 

Drache

  Schöpfungsmythen des Orient und Oxzidents ist er ein Sinnbild des Chaos und wird stets von einem Helden im Kampf überwunden (z.B. St. Georg). Auch in der Heraldik wird das Drachensymbol oft verwendet. Der Drache verkörpert in der Alchemie die niedere Materie. Ein Drache, der sich in den Schwanz beißt, auch Ouroboros genannt, steht für die Einheit der Urmaterie. In den
 

Dyade

  Die Dyade steht für eine Zweiheit und kann für eine Zweierbeziehung innerhalb der Familie oder in einer Partnerschaft gesehen werden.
 

Eleusis

  Ein Ort in der Nähe von Athen an dem über 2000 Jahre Einweihungen in die heilgen Mysterien abgehalten wurden.
 

Emanation

  Ist ein Begriff der lateinischen Sprache und steht für die stufenweise Ausströmung oder Entwicklung aller Dinge aus dem höchsten Wesen. Aus dem göttlichen Einen, Vollkommenen geht durch Hervorstrahlung die Welt hervor. Pythagoas sieht in den Emanationem die Zahlen, Plato die Ideen die von einer übergeordneten Kraft oder Vollkommenheit ausgesendet wurden.
 

Energiepole

  Punkte im Körper über die Energie ausgetauscht bzw. ausgesendet wird.
 

Enneagramm

  Das Enneagramm bezeichnet ein neunspitziges Symbol, das als grafisches Strukturmodell neun als grundsätzlich angenommene Qualitäten unterscheidet. Numerologisch wird das Enneagramm benutzt um die neun verschiendenen Charakter- bzw. Seelentypen zu beschreiben. Diese Typen sind: der Perfektionist, der Helfer oder Geber, der Macher oder Dynamiker, der Romantiker, der Denker und Beobachter, der Skeptiker oder Advocatus Diaboli, der Glückliche, der Anführer, der friedvolle Vermittler.
 

Entität

  Ist Seinszustand eines Dinges und eine beliebige Einheit mit bestimmten Eigenschaften.
 

Ephraim

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk und Sohn des Propheten Josef (dem Sohn Jakobs / Israels). Dieses Volk war in Kanaan angesiedelt.
 

Erzengel

  Höchster Engel in der christlichen und jüdischen Mystik. Die drei bekanntesten Erzengel sind Michael, Raphael und Gabriel, welche auch im Koran Erwähung finden und dort die Namen, Mikail, Israfil und Gibril haben. In der kabbalistischen Engelslehre gibt es aber noch weitere Erzengel die jeweils einer Sefirah zugeordnet sind. Diese sind: Metathron, Raziel, Zaphkiel, Zadkiel, Kamael oder Chamuel, Michael, Raphael, Ariel, Gabriel und Sandalphon.
 

Euripos

  Ist die schmalste Meerenge der Welt (griech. Εύριπος), die an ihrer schmalsten Stelle nur 40 Meter breit ist. Der aus Chaldika stammende antike Forscher Euripos, wollte dem Geheimnis der sich Strömungsrichtungen auf den Grund gehen. Wegen der unterschiedlichen, teils sehr starken Strömungsrichtungen, ertrank er bei dem Versuch diesen Kanal zu durchschwimmen.
 

Fakultät

  Mathematische Bezeichnug für einen Term der Form:
n! = 1 · 2 · 3 ··· (n-1) · n, z.B. 4! = 1 · 2 · 3 · 4 = 24
 

Filictum

  Ist ein mit Farnkraut bewachsener Ort.
 

Freya

  Germanische Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings. Sie ist die Schwester von Frey und die Tochter des Meeresgottes Niöd. Der Name des Tages Freitag stammt von dieser Göttin und sie spielt in den Texten der Edda eine zentrale Rolle.
 

Gabriel

  Erzengel: der Mann Gottes. Ist der Erzengel, der Maria, der Mutter Gottes und Zacharias Frau Elisabeth erschien und Ihnen mit der Überreichung der göttlichen Lilie die Empfängnis verkündete und wird in diesem Zusammenhang mit den Geburtskräften in Verbindung gebracht. Gabriel oder Gibril soll es auch gewesen sein, der Mohammed den Koran verkündete. In jüdischer Bedeutung ist er der Schutzengel des Volkes Israel aber auch der Straf- und Todesengel.
 

Gad

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk aus Kanaan und die Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel). Gad erscheint in Assyrien und Babylonien als Name eines Planeten und zugleich einer Astralgottheit.
 

Geburah

  Strenge, Stärke, fünfte Sefirah des Lebensbaumes (hebr. גבורה) und steht für die gerechte Verteilung und für Selbstdisziplin. Es wird auch verstanden als die Vergeltung der Sünden des Bösen, jedoch auch als das Rechtschaffende des Menschen.
 

Geburtszahl

  Quersumme die sich aus dem Geburtsdatum errechnet (z.B. 6.10.2006 wäre demnach 6 + 10 + 2006 = 2022, aus diesem Ergebnis wird nocheinmal die Quersumme gebildet 2 + 0 + 2 + 2 = 6). Diese Quersumme wird auch als Zahl des Lebenspfades gesehen.
 

Geburtszahl II (alternative Rechenmethode)

  Eine andere Variante zur Errechnunn der Quersumme aus dem Geburtsdatum (z.B. 6.10.2006 wäre demnach 6 + 1 + 0 + 2 + 0 + 0 + 6 = 15).
 

Genesis

  Ist das erste der fünf Bücher Mose und beschreibt die himmlische Schöpfung und den Ursprung der Menschheit. Dieses Buch beginnt mit den Worten "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser".
 

Gematria, Gematrie

  Lehre von der mystischen Buchstabenauslegung (hebr. גימטריה, griech. γεωμετρια) und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Zahlenmystik. Dabei werden Buchstaben in ihre entsprechenden Zahlenwerte umgewandelt, um aus diesen neue Bedeutungen zu erschließen. Diese sehr alte Methode um Zahlenwerte von Buchstaben aufzuspüren, diente der Ermittlung verborgener Bedeutungen eines Wortes. Im jüdischen Glauben ist Sie eine konstante Beschäftigung mit der Zahlenmystik die bis heute erhalten blieb.
 

Gilgamesch

  War König von Urduk im babylonischen Reich ca. 2800 Jahre v. Chr. Es existiert der Gilgamesch-Epos, der die Abenteuer des Königs beschreibt und ist eine der ältesten literarischen Dichtungen. Dieses Werk gilt als eines der größten und wohl ältesten Werke der Menschkeitsgeschichte und wurde aus Keilschrifttafeln übersetzt. Gilgamesch ist der Retter der Inanna, der babylonischen Venus.
 

Gnom

  Stammt aus dem griechischen Geonomos “Erdbewohner” und bezeichnet einen feinstofflichen Erd- und Berggeist
 

Hadsch

  Ist die muslimische große Pilgerfahrt nach Mekka und weiteren Stationen, wie zum Beispiel dem Berg Arafat. Der Hadsch ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts und wird mit der Beschneidung des Haupthaares besiegelt.
 

Hathor

  Ägyptische Göttin der Weiblichkeit. Sie wird als kuhgestaltige Göttin dargestellt die im weiteren Verlauf der ägyptischen Antike zur Himmelsgöttin des Westens aufstieg und zu einer allumfassenden Muttergottheit wurde. Weitere Attribute sind Liebe, Frieden, Schönheit, Tanz, Kunst und Musik.
 

Helios

  Griechischer Sonnengott und Sohn der Titanen Hyperions und der Theia. Er ist Bruder der Morgenröte Eos und der Mondgöttin Selene. Er wird mit einem Viergespann von himmlischen Rossen dargestellt mit denen er der Sonne Tag bringt. Er wird begleitet von Aurora/Eos, Luzifer und Selene. Die Aufgabe Helios war es den Sonnenwagen über den Himmel zu lenken wobei im Eos (Morgenröte) vorauseilte und Selene (Mondgöttin) hinter ihm folgte.
 

Hermes

  Hermes Trismegistos, dreimalgroßer Hermes: Der griechische Götterbote der die drei alchemistischen Prinzipien, nämlich Sulphur, Mercurius und Sal beherrschte. Er gilt als der erste und größte Alchemist. Ausserdem ist Hermes der Götterbote im griechischen Pantheon und Sohn des Zeus und der Nymphe Maia. Hermes war Schutzgott aller Reisenden, Kaufleute, Hirten, Diebe und Schelme. Er begeitete auch die Toten in die Unterwelt des Hades.
 

Hermetik

  Die Hermetik ist eine antike, spirituelle Geheimlehre und geht zurück auf die sagenhafte Gestalt des Hermes Trismegistos. Der Begriff ist abgeleitet von dem griechischen Wort für "luft- und wasserdicht verschlossen, undurchdringlich". Hermetik ist daher auch eine okkulte, verschlossene, schwer zugängliche Lehre.
 

Hesiod

  War ein ca. 700 v. Chr. in Askra lebender griechischer Dichter, welcher neben Homers als Hauptquelle der griechischen Mythologie gilt.
 

Hexameter

  Ist ein Versmaß (griech.h ἑξάμετρον) in der epischen Dichtung der griechischen Antike
 

Hieros gamos

  Ist die himmlische Hochzeit und die Vereinigung zwischen einem Gott und einer Göttin.
 

Hildegard von Bingen

  Hildegard von Bingen, geboren 1098 in Bermersheim bei Alzey, war eine benediktinische Nonne und Äbtissin des Klosters Rupertsberg. Sie hatte von Kindheit an eine visionäre Begabung und war Heilige, Heilerin, Naturforscherin und Künstlerin.
 

Hohe Kunst

  Mit der Hohen Kunst werden jene Disziplinen in einen Begriff gefasst, die auf höchster Ebene Ausdruck verleihen oder einen Königsweg beschreiben. In der Regel wird mit der Hohen Kunst aber die Alchemie im weitesten Sinne bezeichnet, da sie eine auf alle Lebensbereiche anwendbare Wissenschaft darstellt, welche ja leider oft als chaotische Goldmacherkunst missverstanden wird.
 

Horus

  Ägyptischer Gott (Sohn von Isis und Osiris) des Lichts und des Himmels. Er wird dargestellt als ein Falke und wurde von den alten Ägyptern als Weltgott angesehen. da er mit seinen ausgebreiteten Flügeln die Welt umspannt. Seine Augen sind die Sonne und der Mond, so dass er der Lichtgott des Tages und der Nacht ist. Er wird auch zum Rächer seines Vaters Osiris im Kampf gegen Seth.
 

Hyperboreum

  Hyperboreum (lat.) oder Hyperborea (griech. Ὑπερβορέα) war ein sagenhaftes, weit im Norden lokalisiertes Land. Seinen Bewohnern, den Hyperboreern, wurde eine besonders enge Verbindung mit dem Gott Apollon zugeschrieben.
 

Isis

  Ägyptische Mondgöttin und die Tochter von Nut (Himmel) und Geb (Erde) und Schwester des Osiris (gleichzeitig dessen Gemahlin), des Seth und der Nephtys. Isis ist außerdem die Göttin der Magie und der Zauberei, doch vorallem Göttin der Liebe und die Gottmutter des ägyptischen Pantheon. Sie ließ Ihren Gatten Osiris wieder aus der Unterwelt auferstehen, nachdem er von seinem Bruder Seth getötet wurde. Somit ist sie auch die Göttin des Todes und der Wiedergeburt (zusammen mit Anubis).
 

Issachar

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk das seine Herkunft auf die Erzväter zurückführte und zu den Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel) gehörte.
 

Istar-Venus

  Auch Ishtar genannt, ist die babylonische Göttin der Fruchtbarkeit, der Liebe aber auch Göttin des Krieges. Sie kommt im Gilgamesch-Epos vor und wird beschrieben als die Venus der Unterwelt.
 

Lilith

  Sie ist die mesopotamische Göttin der Nacht und der Unterwelt. Sie wird auch als die erste Gefährtin Adams angesehen. Nach jüdischer Überlieferung schuf Gott die Lilith genauso wie Adam aus Lehm, und sie war deshalb auch nicht bereit, sich ihrem Mann zu unterwerfen. Sie wurde aus dem Paradies verbannt in die Wüste und blieb aber unsterblich, da sie niemals vom Baum der Erkenntnis kostete. Die Sagen um diese Göttergestalt der Finsternis finden sich in verschiedenen morgenländischen Mythen wieder. So wird Lilith von Inanna, der Venus und Muttergottheit der Sumerer, aus dem Paradies in die Wüste verbannt.
 

Luzifer / Lucifer

  In der römischen Mythologie galt Luzifer (lateinisch lux = Licht und ferre = tragen) als der Bringer des Lichts und war der Sohn der Göttin der Morgenröte Aurora (griech. Eos). Er kann auch als der gefallene Engel und Fürst der Finsternis gesehen werden. Da er aber der Bringer des Lichts ist, kann er auch gleichbedeutend gesehen werden mit demjenigen der einem die Augen öffnet. Aus anthroposophischer Sicht ist er charakterisiert durch die Kräfte des Bewegten und Auflösenden.
 

Jahres-Zyklen

  Periodisches Widerkehren von Ereignissen (bspw. sind in der Traditionellen Chinesichen Medizin sind der weibl. Zyklus sieben Jahre und der männl. Zyklus acht Jahre).
 

Yesod (Jesod)

  Fundament, neunte Sefirah des Lebensbaumes (hebr. יסוד). Es ist die Sefirah die uns mit Gott vereint da sie die spirituellen Konzepte in Handlungen umwandelt. In der christlichen Mystik steht Yesod auch für den heilgen Geist.
 

Jezirah

  Auch Yetzirah genannt, ist die dritte kabbalistische Welt des Lebensbaumes (hebr. יצרה) und ist die Welt des Wassers.
 

Kaaba

  Die Kaaba (arab. ‏الكعبة‎) ist ein würfelförmiges Gebäude und das zentrale Heiligtum des Islam in Mekka, Saudi-Arabien. Der Prophet Abraham und sein Sohn Ismael haben dieses Gebäude erbaut.
 

Kabbalah

  Die mystische Tradition im Judentum. Die Ursprünge der Kabbalah sind im frühen Altertum zu finden. Sie ist eine Wissenschaft des Göttlichen, deren Ideen und Weisheiten auch in anderen spirituellen Traditionen einen Platz fanden. So ist zu unterscheiden zwischen der klassischen Kabbalah, welche Moses von Gott übermittelt wurde (im Pentateuch) und der hermetischen Kabbalah, welche eine Abwandlung der ursprünglichen Kabbalah ist und die für magische bzw. hermetische Betrachtungen herangezogen wird.
 

Kamael

  Erzengel: der Gestrenge Gottes oder auch das Feuer Gottes und ist der Richter Gottes der straft und Gerechtigkeit walten lässt. Er ist die Erscheinung des Seelenkarma.
 

Karo

  Spielkartenfarbe (französisches Blatt)
 

Kelche

  Spielkartenfarbe im Tarot.
 

Kether

  Krone, erste Sefirah des Lebensbaumes (hebr. כתר) und kann als das höchste Ziel der spirituellen Suche angesehen werden.
 

Korrespondenz

  Sinngemäße Verbindung zwischen Entitäten.
 

Kosmogonie

  Ist ein aus dem griechischen stammender Begriff, der als Weltentstehungslehre die Entstehung kosmischer Objekte beschreibt und trotz ihres mythisch-dichterischen Gehalts bereits einen rationalen Kern mit einschließt
 

Kronos

  Sohn der Geia und des Uranos und Gott des goldenen Zeitalters. Er war der Vater von Zeus und Anführer der Titanen. Er heiratete seine Schwester Rhea mit der Kinder hatte, die Kroniden. Aus Angst entmachtet zu werden, fraß er jedoch alle seine Kinder auf bis auf Zeus der ihm entkommen konnte und auf Kreta unbescholten aufwuchs.
 

Lebensbaum

 

Kabbalistischer Baum des Lebens in dem alle Zustände der göttlichen Welt (im hermetischen Sinne) verankert worden sind. Der hebräische Name hierzu ist Etz Chaim. Das Modell des Lebensbaums spiegelt die göttliche Schöpfung wie sie im Mikrokosmos und Makrokosmos von Statten ging. Innerhalb des Lebensbaumes sind die 10 Sefiroth, welche den 10 Seinszuständen nach jüdischer Auffassung zugeordnet werden kann. Die zehn Sefiroth sind Kether (Krone), Chochmah (Weisheit, Klugheit, Geschicklichkeit), Binah (Einsicht,Verstand, Intelligenz), Chesed (Gnade, Gunst, Treue), Geburah (Stärke, Macht, Sieg, Gerechtigkeit), Tifereth (Pracht, Verherrlichung, Schönheit), Netzach (Ewigkeit, Beständigkeit, Sieg), Hod (Glanz, Majestät, Donner), Yesod (Fundament, Grundstein, Grundlage) und Malkuth (Königreich, Herrschaft, königliche Würde). Der Lebensbaum hat aber auch ausserhalb der jüdischen Tradition auf anderen mystischen Schulen Einfluss erlangt, so wie man zum Beispiel die 22 Pfade des Lebensbaues mit den 22 Trumpfkarten des Tarot in Verbindung gesetzt hat.

 

Lichtjahr

  Ist eine astronomische Längenbezeichnung. Es ist die Distanz die das Licht in einem Jahr zurücklegt: 9.454.254.955.488 km.
 

Loki

  Germanischer Gott der Lüge und der Räuber. Er ist das Kind der Riesen Farbauti und Mutter Laufey.
 

Lotus

  Auch Lotos. Blüte des Lotusstrauches. Das Symbol des Lotus wird verwendet um die einzelnen Chakren zu illustireren.
 

Lyra

  Ist ein antikes Saiteninstrument aus der Familie der Leier (welche mit diesem Wort ethymologisch verwandt sein dürfte) und stammt aus dem 9. Jahrhundert v. Chr.
 

Malkuth

  Königreich, zehnte Sefirah des Lebensbaumes (hebr. מלכות) auch Schekina genannt. Malkuth ist die einzige Sefirah die dem Element Erde zugeordnet wird und kann deshalb als die Wurzel des kabbalistischen Lebensbaumes gesehen werden.
 

Mani

  Germanischer Gott des Mondes der das Mondgefährt über den Nachthimmel lenkt.
 

Mantra

  Bezeichnet einen Ausspruch oder eine formelhafte Wortfolge im Yoga. Der Begriff des Mantras ist aber auch in der Umgangssprache sehr gebräuchlich und beschreibt den Ausspruch (oder das Denken) von Affirmationen.
 

Marduk

  Babylonischer Schöpfergott, Himmelsgott und Gott des Krieges und Sohn von Ea und Dumkina. Marduk kämpfte gegen die finstere Schlangengöttin Tiamat und besiegte sie. Er wird auch im alten Testament als Merodach erwähnt (Jesaja 39).
 

Mars

  Römischer Gott des Krieges.
 

Merkur

  Römischer Gott der Händler gleichzusetzen mit dem griechischen Gott Hermes.
 

Messias

  Kommt vom hebräischen Wort Meschiach (חישמ) und bedeutet "der Gesalbte".
 

Mesopotamien

  Zweistromland, bezeichnet geographisch das Gebiet um die Flüsse Euphrat und Tigris in denen die Reiche der Sumerer, Babylonier, Aramäer und Assyrer lagen. Aus Mesopotamien stammt auch die frühe Entwicklung der Keilschrift, welche im 3. bis 4. Jahrtausend vor Chr. entstand.
 

Metathron

  Erzengel: Gottes Angesicht. Die höchste Erscheinung unter den Erzengeln. EIgentlich auch außerhalb der Engelhierarchie, zu erkennen am Namen, der kein "el" am Schluss hat (wie zum Beispiel Micha-el, Rapha-el, Gabri-el).
 

Michael

  Erzengel: Der Stellvertreter Gottes und der Überlieferung nach der Engel, der mit dem Schwert Adam und Eva aus dem Paradies trieb und den Lebensbaum bewachte (Genesis 3:23-24). Er reichte auch Seth, dem dritten Sohn Adams und Evas, einen Zweig vom Baum der Erkenntnis. Er war auch der Engel, der gleich zu Beginn der Schöpfung Luzifer aus dem Himmel in die Hölle verbannte.
 

Minotaurus

  Ist das Mensch-Tierwesen, dass Pasiphaë, die Frau des Minos, dem König von Kreta, zur Welt brachte. Es ist ein Ungeheuer mit menschlichem Körper und dem Kopf eines Stiers. Pasiphaë wurde von Poseidon dazu verleitet sich einem Stier hinzugeben, da Minos ihm eine Schmach angetan hatte.
 

Mithras

  Mithras ist eine römische Göttergestalt und eine mythologische Personifizierung der Sonne, die im Mithraismus sowie in den Initiationsriten der Freimaurer verehrt wird. Der Name Mithras geht auf den iranischen Gott Mithra zurück.
 

Monade

  Ist eine metaphysische Einheit, ein selbständiges Wirklichkeitselement und kann im weiteren Sinne auch als das Atom gesehen werden und ist damit ein substantielles Wesen. Den göttlichen Funken, der aus der einen Flamme hervorgegangen ist, wird in der Theosophie Monade genannt. Dieser ist unteilbar in jedem Menschen durch verschiedene Inkarnationen hindurch, der ihm innewohnende Aspekt des Göttlichen.
 

Münzen

  Spielkartenfarbe im Tarot. wird meist mit einem Pentagramm (Pentakel) auf der Münze dargestellt.
 

Naphtali

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk und die Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel). Bewohner von Galiläa.
 

Neptun

  Ist einer der Planeten des Sonnensystems und der römische Gott des Meeres. Er wird mit dem griechischen Gott Poseidon gleichgesetzt.
 

Netzach

  Sieg, siebte Sefirah des Lebensbaumes (hebr. נצח) ist eine aktive Sephirah und Ausgangspunkt aller religiösen Gefühle.
 

Noah

  Erbauer der Arche im alten Testament und erwähnt in Genesis 6-9. Im Koran gibt es eine gesamte Sure die dem Leben und der Geschichte dieses Propheten gewidmet ist (Sure 71, Nuh).
 

Notus

  Notus (griech. Νότος) ist in der griechischen Mythologie ein Südwind und Bruder von Euros, Boreas und Zephyros.
 

Ordinalzahlen

  Mathematischer Begriff für die Ordnungszahlen.
 

Orishas

  Der Begriff Orisha bezeichnet eine Reihe von Gottheiten, welche ursprünglich aus der Religion der Yoruba in West-Afrika stammen. Einige wichtige Orishas sind Obatala (Schöpfer), Yemaya (Mutter der Menschheit), Eshu (Götterbote), Shango (Kriegsgott), Oshun (Fruchtbarkeitsgöttin), Ogun (Gott des Eisens und der Werkzeuge), Oya (Gott des Sturms), Orunmila (Gott der Weisheit).
 

Osiris

  Ägyptischer Gott der Totenwelt, des Jenseits und der Auferstehung. Aber auch Gott der Fruchtbarkeit nach seiner Wiederauferstehung aus dem Totenreich. Seth sein Bruder hatte ihn im Kampf getötet und seinen toten Leib zerstückelt und über ganz Ägypten verteilt. Seine Frau Isis sammelte alle die Körperteile auf und fügte sie mit Hilfe Anubis' wieder zusammen um ihn auferstehen zu lassen. Er ist ebenso Gott des Nils. Der Mythos des Osiris kann als eine der wichtigsten altägyptischen Mythen angesehen werden und man findet ihn selbst in der späteren griechischen und römischen Antike wieder.
 

Ouroboros

  Ist in verschiedenen Kulturen ein aus dem Altertum stammendes, archaisches Bild einer, oder zwei sich in den Schwanz beißenden Schlangen oder Drachen.
 

Pan

  Ist der Hirtengott der griechischen Antike und Sohn des Hermes (andere Quellen Berichten das er ein Sohn des Zeus gewesen sein soll). Jedoch ist er einem Tier ähnlicher als einem Gott und ist somit ein Gott des Waldes und der Natur. Er steht für Lüsternheit und Eigenwilligkeit und erscheint als ein Fabelwesen mit Bochsbeinen (Satyr).
 

Paracelsus

  Ist der römische Name des 1493 in Einsiedeln in der Schweiz geborenen Theophrast von Hohenheim. Er war ein großer Geist der Renaissance und einer der bekanntesten Ärzte seiner Zeit. Er wirkte in Salzburg bis zu seinem Tod als Mystiker, Theologe, Astronom und Alchemist. Besonders außergewönlich an ihm, so sagt man, war sein Wesen, denn er soll ein Hermaphrodit gewesen sein, also Mann und Frau zugleich. Er starb 1541 in Salzburg.
 

Phoenix

  Ist ein Vogel der griechischen und ägyptischen (genannt Benu) Mythologie, der verbrennt um danach wieder aus seiner Asche aufzusteigen.
 

Phlegma

 

Ist ein altgriechischer Begriff (φλέγμα) mit den Bedeutungen Hitze, Flamme, Entzündung oder auch Schleim. In der Temperamentenlehre wird als Phlegmatiker ein Mensch bezeichnet, der langsam, ruhig und schwerfällig ist.

 

Pik

  Spielkartenfarbe (französisches Blatt)
 

Platon

  Wurde 427 v. Chr. geboren und war ein Schüler des Sokrates. Er gründete nach seinen Reisen nach Sizilien und Ägypten in Athen die philosophische Akademie und ist neben Sokrates und Aristoteles (seinem Schüler) einer der wichtigsten Philosophen der griechischen Antike. Alle seine Werke blieben bis heute erhalten und bildeten über Jahrhunderte die Grundlage der Ideenlehre, der Seelenlehre und der Erkenntnistheorie. Von ihm stammt auch das bekannte Höhlengleichnis. Er starb 347 v. Chr. im hohen Alter von 80 Jahren.
 

Platonisches Jahr

  Bezeichnet den größten, geozentrischen Zyklus im Kosmos, welcher einen Zeitraum von ca. 25.729 Jahren umfasst. In dieser Zeit durchläuft die Erd-Präzesion alle 12 Sternbilder. Demnach kann man jedem Sternbild ein Zeitalter von ca. 2106 Jahren zuordnen.
 

Platonischer Körper

  Sind geometrische, regelmäßige Körper die aus gleichförmigen Vielecken gebildet werden. An jeder Ecke trifft die gleiche Anzahl von Vielecken zusammen und obwohl es beliebig viele regelmäßige Vielecke gibt, gibt es nur fünf regelmäßige Körper nämlich Tetraeder, Hexaeder (Würfel), Oktaeder, Pentagondodekaeder und Ikosaeder.
 

Pluto

  Ist einer der Planeten des Sonnensystems und in der Mythologie der römische Gott der Unterwelt. Er wird mit dem griechischen Hades gleichgesetzt.
 

Poseidon

  Er ist Sohn des Kronos und der Rhea und ist der griechische Gott des Meeres und der Gewässer, sowie Bruder des Zeus, des Hades, des Jupiter und der Demeter. Die alten Griechen verehrten diesen Gott des Meeres, fürchteten seinen Zorn und rühmten ihn als den Retter in der Seenot.
 

Pythagoras

  Pythagoras von Samos, war ein griechischer Naturphilosoph und Mathematiker (*570 v. Chr †510 v. Chr.). Keines seiner Werke wurde je direkt, schriftlich überliefert, da seine Schule zur Geheimhaltung verpflichtet war. Erst durch seine Schüler und Anhänger seiner Lehren und Mitglieder des Pythagoreischen Bundes, drangen die Inhalte seiner Werke an die Öffentlichkeit. Dazu gehört auch das numerologische System Pythagoras', welches auf auf folgender Tabelle beruht:
1 2 3 4 5 6 7 8 9
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V W X Y Z
 

Quersumme

  Summe der Ziffern einer Zahl (z.B. 1998, 1 + 9 + 9 + 8 = 27). Um die Quersumme einer Zahl zur Basis 21 zu berechnen, bildet man immer wieder die Quersumme der Zahl bis sie kleiner oder gleich 21 ist, z.B. 96987: hier ist die Quersumme 39, jetzt bildet man aus dieser Zahl wieder die Quersumme und erhält 12, was der 21er-Quersumme entspricht. Die entsprechende Quersumme zur Basis 9 dieser Zahl, ist die 3.
 

Raphael

  Auch Rafael, ist ein Erzengel. Sein Name bedeutet "Arzt Gottes". Raphael wird im Buch Tobit des alten Testaments erwähnt als der Erzengel der Tobits Sohn Tobias begleitet um seinen Vater von der Erblindung zu heilen. Darum steht Raphael auch als Engel der Heilung und Genesung.
 

Raziel

  Erzengel: Das Geheimnis Gottes. Dieser Erzengel lebt im innern der Sonne. Seine Energie ist eine der Libido.
 

Re

  Auch Ra, ist der ägyptische Sonnengott. Das bedeutet aber, dass die Sonne selbst der Gott ist und nicht ein göttliches Wesen, welches über die Sonne herrscht. Er gilt auch als Erhalter der geschaffenen Welt.
 

Reuben, Ruben

  In der Bibel erwähntes israelitisches Volk und die Nachkommen des ersten Sohnes des Propheten Jakob (Israel)..
 

Rider

  Die Rider Company war der erste Herausgeber des Rider-Waite-Smith Tarot Decks (London, Dezember 1909)
 

Rotationsperiode

  Periode den ein Himmelskörper braucht um einmal um seinen Zentralhimmelskörper zu drehen (z.B. Erde um die Sonne: 365,25 Tage)
 

Salamander

  Ist ein Elementarwesen des Feuers, welches in allen Wärmeprozessen wirkt.
 

Sadebaum

  Auch Stink-Wacholder genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Wacholder und wurde von Paracelsus als wundreinigendes Mittel erwähnt.
 

Sandalphon

  Erzengel: Der Gärtner Gottes. Dieser Erzengel ist ausserhalb der gewöhnlichen Engelränge und wirkt in der Schekina, der mütterlich-weiblichen Sefirah das der Erde zugeordnet ist.
 

Sanskrit

  Die Sprache der ältesten indischen Literatur und Sprache der Veden. Diese Schriftsprache hat mit den europäischen Altsprachen Griechisch und Latein eine Verwandtschaft der Worte und Begriffe als auch mit den Elementen dieser europäischen Sprachen. Es wird auch vermutet, dass die Buchstaben des Sanskrit gemeinsam mit dem hebräischen, griechischen und lateinischen Alphabet aus der phönizischen Schrift hervorgegangen ist,
 

Schellen

  Spielkartenfarbe im deutschen Blatt.
 

Shem HaMephorash

  Die expliziten oder auch interpretierten 72 Namen Engelnamen Gottes. Sie sind eine Referenz für das Tetragrammaton, den 4-Buchstabigen Namen Gottes, der nicht deutlich ausgesprochen werden sollte. Zum ersten mal abgebildet wurden diese Engelnamen durch den Kabbalisten Abraham Abulafia anhand des Tetragrammaton, welches er als Tetraktys angeordnet, aus drei mal 72 Zeichen in Exodus 14:19-21 (Teilung des Meeres durch Moses Stab) zusammensetzte.
 

Schwerter

  Spielkartenfarbe im Tarot.
 

Schechina

  Der Begriff bezeichnet in der jüdischen Theologie die Wohnstatt Gottes in Israel. Sie kann als die Gegenwart Gottes verstanden werden, wie er sich seinem Volk auf der physischen Ebene offenbart. Sie ist die weibliche Dimension des Göttlichen und wie sie sich in der Welt vergegenwärtigt.
 

Sechmet

  Auch Sachmet genannt, ist eine ägyptische Kriegsgöttin, aber auch Göttin der Krankheit und ist die Tochter des Sonnengottes Re. Ihr Name bedeutet wörtlich "die Herrin des Zitterns". Sie soll einst von Re ausgesendet worden sein um die sich gegen ihn auflehnenden Menschen zu strafen (Mythos der Vernichtung der Menschheit).
 

Sefirah

  Göttliche Emanationen im kabbalistischen Lebensbaum. Es gibt insgesamt 10 Sefiroth (plural von Sefirah) welche die 10 göttlichen Prinzipien verkörpern. Jede Sefirah beheimatet einen Erzengel und dessen entsprechenden Engelschor. Bedeutung des Wortes ist sowohl das Ausstraheln des Lichtes als auch das Prinzip des Zählens. Vermutlich ist auch das Wort Ziffer etymologisch aus dem Begriff der Sefirah entlehnt.
 

Sefiroth

  Plural von Sefirah
 

Selene

  Griechische Mondgöttin und Tochter des Hyperion und der Theia. Sie ist die Schwester des Helios (Sonne) und Eos (Morgenröte). Sie begleitet Helios' Wagen am abend in die Nacht (Sonnenuntergang). Nach dieser Gottheit wurde ausserdem das chemische Element und giftige Halbmetall Selen benannt.
 

Simeon

  Auch Shimon oder Simon, ist ein in der Bibel erwähntes israelitisches Volk und die Nachkommen des Sohnes des Propheten Jakob (Israel).
 

Smith

  Pamela Colman Smith, amerikanisch-jamaikanische Künstlerin, die für Edward A. Waite ein Tarotspiel illustrierte.
 

Spiritus

  Lateinisches Wort das allgemein für den Geist benutzt wird. Dieser Geist kann aber ebenso der flüchtige Teil zum Beispiel einer Flüssigkeit sein und wird im Allgemeinen auch zur Bezeichnung des Weingeistes verwendet.
 

Summanden

  Zahlen die eine Summe ergeben.
 

Summenrechnung

  Summe aus den Zahlenwerten der Buchstaben. Das bedeutet es ist die Summe der gematrischen Berechnung eines Wortes, dessen Essenz also. Zum Beispiel ergibt das deutsche Wort "alle" den Zahlenwert 30, nämlich dargestellt durch A = 1 + L = 12 + L = 12 + E = 5.
 

Summenwurzel

  Zahlenkombination verschiedener Summanden.
 

Sylphen

  Auch Sylvani genannt, sind seelenlose Naturgeister der Luft.
 

Tarot

  78 Karten zur Divination mit 22 Trümpfen (große Arkana) und 56 Farbenkarten (kleine Arkana), wobei die Farbenkarten für das Tarot spezielle Farben besitzen, nämlich Münzen, Kelche, Schwerter, Stäbe. Das Tarot ist ein Kartenorakel, dessen Symbolik aus dem alten Ägypten überliefert ist bzw. nach anderen Quellen in Atlantis entstanden sein soll. Die Geschichte der Karten selbst wird aber immer undurchsichtiger ab dem 14. Jahrhundert. Die heutige Struktur der Karten kommt aus dem 15. Jahrhundert. Die bekanntesten Tarot-Decks sind das Tarot de Marseilles, das Rider-Waite-Smith-Tarot und Crowleys Thot-Tarot. Beim Tarotlegen, kann man von einer Synchronizität ausgehen, so dass die gelegten Karten immer mit dem momentanen Zustand des Fragenden zu tun haben mögen. Dieses Prinzip stammt aus einer Überlegung von C.G. Jung, dass bestimmte Ereignisse einen inhaltlich sinnvollen aber nicht zu ergründenen Ursprung haben. Aus psychologischer Sicht, ist die Tarotlegung eine projektive Verfahrensweise und wird nur als visuelle Erscheinung erlebt, was allerdings neueste Erkenntnisse widerlegen dürften.
 

Tartarus

  Auch Tartaros, ist in der griechischen Mythologie der Ort der Strafe und ein Teil der Unterwelt, der jenseits des Hades liegt.
 

Tetraktys

  Die Tetraktys (griech. τετρακτύς) ist ein Begriff der Zahlenlehre welche von dem Philosophen Pythagoras entwickelt wurde. Als Schlüssel zum Verständnis der Weltharmonie, spielte er in der Musiktheorie und Kosmologie der alten Griechen eine zentrale Rolle. Das Wort bedeutet soviel wie “Vierheit”, da nach diesem System eine dreieckige Anordnung von 10 Punkten, welche jeweils übereinanderliegen, verstanden wird. Gemäß der Folge 1 Punkt, 2 Punkte, 3 Punkte, 4 Punkte, so dass alle Seiten, aus jeweils vier Punkten bestehen.
 

Thot

  Auch Toth, Tehut oder Djehuti, ist der ägyptischer Gott der Magie, der Schrift, der Sprache und der Wissenschaften in Gestalt eines Pavians oder eines Ibis. Von den Schreibern wurde er als Schutzpatron verehrt. Durch die Macht über das Wort wurde Thot zum Schöpfer der Welt, in der Dinge, Menschen und Götter existierten. Damit wurde er zum Schöpfer. Er wird auch gleichgesetzt mit dem Uralchemisten Hermes Trismegistos. Thot steht auch für die Herrschaft über den Mond und als der Richter beim Totengericht. Denn er ist der Gott der die Taten und Sünden der Menschen notiert, die ihnen dann beim Übergang in die Totenwelt entweder zu ihren Gunsten oder gegen sie angerechnet werden.
 

Tiferet

  Schönheit, sechste Sefirah des Lebensbaumes (hebr. תפארת) auch als "das Herz" des Lebensbaumes bezeichnet. Es ist die Wohnstatt von Erzengel Michael.
 

Triade

  Ist ein Begriff, der aus dem griechischen entlehnt ist und Dreiheit bedeutet.
 

Trinität

  Steht für die Dreieinigkeit Gottes im christlichen Glauben: Vater, Sohn und der heilige Geist.
 

Troja

  Stadt im antiken Kleinasien und Namensgeber des trojanischen Pferdes, mittels dessen Agamemmnons Krieger in die Stadtmauern gelangte und so Troja eroberten.
 

Ull

  Auch Ullr, Holler oder Valder. Er ist der germanische Gott der Jagd und des Winters. Er war der Sohn der Göttin Sif und eines Eisriesen und galt als der beste Bogenschütze und Skifahrer.
 

Umrah

  Ist die muslimische kleine Pilgerfahrt nach Mekka, bei der die Kaaba sieben mal umkreist wird.
 

Undine

  Ist ein feinstofflicher Wassergeist und kann mythologisch den Nymphen zugeordnet werden.
 

Venus

  Römische Göttin der Liebe, der Erotik und der Schönheit. Sie wurde aus dem Schaum des Meeres geboren.
 

Vitrum Antimonii

  Ist eine braungelbe, glasartige Masse, die aus Antimonoxid (Sb2O3) besteht.
 

Volturnus

  War in der römischen Religion ein Gott des Wassers und der Flüsse.
 

Waite

  Arthur Edward Waite, englischer Hermetiker des 20. Jahrhunderts
(*1875 †1947). Er war Autor vieler esoterischer Schriften, unter anderem zu den Themen Rosenkreuzertum, Kabbalah und Alchemie. Außerdem Mitgestalter der heute gebräuchlichsten Tarotkarten, dem Rider-Waite-Smith-Tarot.
 

Wesenszahl

  Quersumme die sich aus der Geburtszahl errechnet und kleiner gleich der Zahl Neun ist.
 

Yin-Yang

  Das taoistische Prinzip von Yin und Yang bildet die Grundlage des Gleichgewichts in der Natur, im Kosmos und im Menschen. Es sind damit zwei sich ergänzende, nicht voneinander trennbare Elemente gemeint, die sich in einer ständigen Veränderung befinden. Diese Veränderung der zwei sich ergänzenden Prinzipien, ist die Voraussetzung für alles Leben.
 

Yoruba

  Die Yoruba glauben an ein höheres Wesen, das die Götter und Geister des Ursprungs verkörpert. Die Religion hat ihren Ursprung in Westafrika. Eine zentrale Rolle spielen die Götter Olodumare (der Gott der Fülle allen Seins) und Olorun (der Gott des Himmels). Die Yoruba leben in der Überzeugung, dass Gott alle möglichen Eigenschaften einer Person hat.
 

Zarathustra

  Auch Zoroaster genannt, ist der Name eines Propheten der persischen Religion. Sein Name bedeutet "Einer, der ein leuchtendes Gesicht hat". Er lebte um 1000 v. Chr. und war der Religionsstifter des Zoroastrismus, dessen göttliches Oberhaupt der Lichtgott Ahura-Mazda darstellt.
 

Zebaoth

  Gott Zebaoth (auch Zebaot, Sabaoth) ist ein Name aus der hebräischen Bibel (hebr. צבאות) und bedeutet "Gott der Heere", "Gott der Heerscharen". Nach gnostischer Auffassung ist er ein löwenartiges Wesen, durch welches die Schöpfung stattfand. Der Name Zebaoth taucht auch am Anfang des Buches Sepher Yetzirah auf.
 

Zodiak

  Der Tierkreis der zwölf Sternbilder und eine ungefähr 20° breite Zone, in der sich die Planeten, die Sonne und der Mond und alle Sternzeichen bewegen.