Das Osterdatum variiert jedes Jahr, da es sich anhand der Mondphasen berechnet. Die berühmte Osterformel zur Berechung dieses Datums wurde von dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß entwickelt. Ostern ist demnach der Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Diese Vollmondregel wurde so gesetzt, damit es an Karfreitag nie mehr eine Sonnenfinsternis geben kann.
Fast alle christlichen Feiertage werden von diesem Osterdatum aus berechnet. Ausgehend von Ostersonntag berechnen sich die Feiertage wie Christi Himmelfahrt, 39 Tage danach, Pfingsten, 50 Tage später und Fronleichnam, 60 Tage nach Ostern. Das Osterfest gehört neben den Weihnachtstagen zu den bedeutendsten Feiertagen in Deutschland und vielen Teilen der Welt an dem die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird.
| Gründonnerstag | 05.04.2012 |
| Karfreitag | 06.04.2012 |
| Ostersonntag | 08.04.2012 |
| Ostermontag | 09.04.2012 |
Der Brauch an Ostern Eier zu färben und diese zu verstecken, ebenso wie die Osterhasen, stammen allerdings aus älterer Zeit, als die Menschen noch an die germanischen Götter glaubten. Das Wort "Ostern" stammt von der Ostara, Göttin des Frühlings. Das Fest wurde also bereits bei den alten Kelten als Fest der Frühjahrstagundnachtgleiche gefeiert - ein Sonnenfest also.
